CEBIT-Neuheit: Kontaktlos Geldabheben mit dem neuen Personalausweis

Das Geldabheben soll künftig auch mit dem neuen Personalausweis möglich sein.

Standen Sie auch schon einmal vor dem Geldautomaten und hatten Ihre Bankkarte nicht dabei? Diese Situation wird nach den Vorstellungen der Bundesdruckerei bald der Vergangenheit angehören. So soll künftig auch der elektronische Personalausweis zum Geldabheben genutzt werden können. Ein entsprechendes Gerät stellte die Bundesdruckerei gemeinsam mit der biw Bank und den IT-Bankspezialisten XCom auf der CeBIT in Hannover vor.

Zwar könne die Lösung sofort eingesetzt werden, da die Serienreife erreicht sei, jedoch stünden noch Zertifizierungen durch die Banken aus. Als mögliche Startzeit wurde Ende 2012 genannt. Das Nachrüsten der alten Automaten soll dann problemlos möglich sein.

Der neue Personalausweis als Identifikationsmedium wird im Vergleich zur EC-Karte nicht mit einem Magnetstreifen oder kontaktbehafteten Chip, sondern mithilfe von Radiowellen (RFID) kontaktlos ausgelesen. Eine zusätzliche Identifikation mit der PIN des eID-Systems, welches zum neuen Personalausweis gehört, ist jedoch auch in Zukunft erforderlich.

FAZIT: Es bleibt spannend!

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Zahl gefälschter Kreditkarten geht deutlich zurück

Können sich sicherer fühlen: Kreditkarteninhaber.

Der Betrug mit gefälschten Kreditkarten ist durch die Einführung der Chip- und PIN-Technologie in Europa um 60 Prozent zurückgegangen. Dies geht aus einer Analyse von FICO hervor. Hierfür wurden über einen Zeitraum von zwei Jahren rund 55 Millionen aktive europäische Kreditkarten untersucht. Das Ergebnis erschreckt dennoch. Der Grund dafür ist, dass sich die Betrugsmuster signifikant geändert haben. So wählen die Betrüger zu 69 Prozent Betrugsmuster, bei denen sie die Vorlage der Karte vermeiden und erzielten hiermit rund 72 Prozent der gesamten Betrugsverluste. Hierzu gehört auch der Einkauf im virtuellen Kaufhaus.

 Zudem untersuchten die Spezialanbieter für prädiktiver Analytik, welche Akzeptanzstellen besonders anfällt für Betrug sind. Das Ergebnis: Bei 30 Prozent der gesamten Betrugsverluste tauchten zehn Branchenkategorien wieder auf. Ganz oben auf der Liste stehen Hotels, Reisebüros und Geldautomaten.

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Was sind die RFID-Trends bis 2015?

Blutspendeausweis wird zur SmartCard.

NFC, kontaktloses Bezahlen und sichere Personenidentifikation. Das könnten die Trends bei kontaktlosen Technologien bis 2015 sein. Um dies herauszufinden, führen das Familienunternehmen PAV und das Fachmagazin „RFID im Blick“ erneut die Online-Umfrage RFID-Monitor durch. In der Zeit vom 6. Februar bis 18. März 2012 sind alle Entscheider der RFID-Branche dazu aufgerufen über Entwicklungen und Trends in der RFID-Technologie abzustimmen. Insbesondere durch den Start des kontaktlosen Bezahlens werden 2012 Themen rund um RFID-Karten verstärkt hervortreten.

Ein aktuelles Beispiel liefert der neue Blutspendeausweis des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Die bislang nur regional gültigen Ausweise sollen 2012 durch eine Smartcard mit integrierten RFID-Chip und Mikroprozessor abgelöst werden. Auf dem Chip sind mit Ausnahme der Blutgruppe ausschließlich Personendaten gespeichert. Hierzu gehören zum Beispiel der Name, Geburtsdatum, Wohnanschrift und sowie die Anzahl der Spenden in den DRK-Blutspendediensten und das Datum der letzten Spende. Mit dem modernen System wird das Blutspenden künftig auch bundesweit möglich sein. Insgesamt werden jährlich circa 4,3 Millionen Vollblutspenden in Deutschland geleistet, davon rund 80 Prozent bei den DRK-Blutspendediensten.

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Klimaneutrale Plastikkarten als Aushängeschild

Klimaneutrale Produkte liegen im Trend.

Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Kartenprodukten wächst stetig. Aus der Sicht der Marketingverantwortlichen sollen diese – neben wiederabbaubaren Verpackungen und auf FSC-Papier gedruckten Werbeprospekten – zum umweltfreundlichen Unternehmensimage beitragen. Damit liegen die kreativen Köpfe voll im Trend. Denn auch die Mehrheit der Einkäufer (66 Prozent) ist davon überzeugt, dass sich nachhaltiges Wirtschaften rechnet. Dies geht aus der gemeinsamen Studie „Nachhaltige Beschaffung – Next Level in Procurement Excellence“ von Roland Berger Strategy Consultants und dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik hervor.

Plastikkarten und Öko, geht das überhaupt? Ja. Zwar führten bisher nur wenige Kartenhersteller klimaneutrale Produktionsprozesse, wie zum Beispiel nach den Vorgaben der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände, ein. Doch es gibt sie. So zum Beispiel das Familienunternehmen PAV. Zwar werden die benötigten Folien auch hier nicht ganz ohne CO2 bedruckt, was jedoch an anderer Stelle ausgeglichen wird. Dies erfolgt insbesondere durch den Kauf von Emissionszertifikaten, deren Erlöse direkt in ein Umweltprojekt fließen, welches einen nicht unerheblichen Anteil zur Reduktion des Treibhausgases beiträgt.

Fazit: Daumen hoch. Die Produktionsprozesse beim Kartendruck können auch klimaneutral gestaltet werden.

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Umfrage: Wo erwerben Sie Geschenkkarten?

Heute stellen wir uns die Frage, wie sich unsere Leser beim Erwerb einer Geschenkkarte verhalten. Anlass hierfür liefert eine Meldung über gefälschte digitale Gutscheine auf Facebook. In dem sozialen Netzwerk werden den Usern seit einigen Tagen auf einer Werbeseite Gutscheinkarten von bekannten Elektronikhändlern im Wert von 50 Euro versprochen. Hierfür sollen diese unter anderem die Seite mit ihren Freunden teilen und auf “Gefällt mir klicken”.

Die betroffenen Unternehmen haben sich bereits deutlich von der Aktion distanziert und warnen vor Gutschein-Betrug. Das eigentliche Ziel der Betrüger sei es, möglichst viele Seitenbesucher anzulocken. Der Grund: Auf der Website ist Werbung geschaltet. Das spült Geld in die Kasse – auch wenn sich der User die virtuelle Firmenpräsenz nur ansieht. Auch die versprochenen Geschenkkarten sind dort nicht zu finden.

 Wo erwerben Sie Geschenkkarten? Favorisieren Sie den Gang zum Händler oder den digitalen Weg?

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Kontaktloses Bezahlen ebnet Weg für RFID-Kundenbindungssysteme

Vorkonfektionierte Geschenke mit RFID-Technologie sind Sympathieträger.

Das kontaktlose Bezahlen nimmt in Deutschland deutlich an Fahrt auf (Kartenlotse berichtete). Deshalb dürfte in absehbarer Zeit an den Kassen eine Vielzahl an kontaktlosen Readern stehen. Somit wäre die Hardware-Infrastruktur vorhanden, um auch RFID-basierten Kundenbindungssystemen den Weg zu bereiten.

Ein smartes Medium ist die RFID-basierte Geschenkkarte. Diese besitzt den Charme, dass sie innovative Marketing-Ideen erschließt. Als mögliche Anwendung ist ein vorgepacktes Geschenk vorstellbar, wie zum Beispiel eine Packung Pralinen oder ein Buch. Der Kunde kann das Präsent fertig vorkonfektioniert aus dem Regal nehmen und an der Kasse mit dem gewünschten Betrag aufladen lassen.

Insbesondere in Kaufhäusern mit großem Portfolio oder Supermärkten können vorgepackte Präsentkörbe in der Feinkostabteilung, die man mit einem Gutschein für ein Geschenk nach eigenem Gusto kombiniert, den Umsatz steigern. Zugleich sind solche RFID-Giftcards Sympathieträger und dürften der Akzeptanz von RFID-Karten einen weiteren Schub verleihen.

Darüber hinaus punkten sie mit technischen Vorteilen. Kontaktlose Karten kommen ohne den physischen Kontakt mit einem Kartenlesegerät (Reader) aus. Hierbei handelt es sich um Karten im Scheckkartenformat mit eingebautem Transponder. Dies ermöglicht die Verarbeitung und Speicherung von Daten sowie die kontaktlose Kommunikation mit dem Reader mithilfe von Radiowellen (RFID), ähnlich wie bei einem Funkgerät.

Das System bietet somit wenig Angriffsfläche für Verschmutzungen und Verschleiß. Weiterer Komfort ergibt sich dadurch, dass bei geringeren Geldbeträgen keine PIN eingegeben werden muss. So werden die Warteschlangen an den Kassen deutlich reduziert.

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Der neue Personalausweis: Bilanz und Ausblick

Hoffnungsträger für die Verwaltungsmodernisierung: Der neue Personalausweis.

Mehr als ein Jahr (1. November 2010) ist es her, als der erste neue Personalausweis über einen Behördentisch ging. Doch was ist aus ihm geworden? Welche Hoffnungen sind mit ihm verbunden und welche Angebote gibt es? Kartenlotse hat für Sie die wichtigsten Fakten zusammengefasst.

Bis heute sollen rund zehn Millionen neue Personalausweise ausgegeben worden sein. Bis 2020 wird die Zahl voraussichtlich auf 60 Millionen Nutzer steigen. Eine breite Zielgruppe, der bislang jedoch nur wenig geboten wird. So können Autofahrer ihren Punktestand in Flensburg abrufen und Eltern erhalten bei der Agentur für Arbeit Informationen zum Kindergeld. Zudem ermöglicht die Stadt Münster die Online-Bestellung von Katasterauszügen.

Aufgrund der bis heute erzielten Erfolge bleibt das Ausweisdokument im Scheckkartenformat der Hoffnungsträger der Staatsbediensteten für die Verwaltungsmodernisierung. Bis 2013 planen mehr als 60 Prozent der Kommunal- und Landesverwaltungen in neue Angebote zu investieren. Das vorrangige Ziel der vorgesehenen Kartenanwendungen ist es, Kosten einzusparen und Herausforderungen im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel zu lösen. Dies geht aus der Studie „Branchenkompass 2011 Public Services“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut hervor.

Während der neue Personalausweis international in Bezug auf elektronische Identitäten als datenschutzfreundlich und innovativ gilt, wird hierzulande weiter an der Sicherheit gezweifelt. Zu unrecht wie Kartenlotse meint: Zwar ist es Hackern des Chaos Computer Clubs anfänglich gelungen, die PIN anderer Nutzer mithilfe eines speziellen Virus auszuspähen. Dies gelang jedoch nur, weil bei den ersten Lesegeräten die PIN-Eingabe noch über die PC-Tastatur erfolgte. Dieses Problem wurde mittlerweile beseitigt.

Mit dem neuen Personalausweis sind auch Hoffnungen im Hinblick auf die mobile Nutzung verbunden. Diese beruhen darauf, dass in den nächsten Jahren immer mehr Mobiltelefone mit NFC-Funktion in Umlauf gebracht werden. Zwar präsentierte das Fraunhofer Fokus gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern sowie der Bundesdruckerei 2011 eine erste Lösung, die Feldstärke des integrierten NFC-Senders war jedoch zu schwach, um eine dauerhafte Verbindung mit dem Ausweis zu gewährleisten.

Fazit: Es bleibt spannend!

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