Einfach die EC- oder Kreditkarte gegen ein spezielles Lesegerät halten und die Rechnung ist beglichen – ohne Unterschrift oder PIN. So stellt sich die Mehrheit der Kartenlotse-Leser (75 Prozent) den Gang zur Kasse 2012 vor. Kontaktloses Bezahlen heißt die Technik. Hierbei handelt es sich um Karten mit eingebautem Transponder. Dies ermöglicht die Verarbeitung und Speicherung von Daten sowie die kontaktlose Kommunikation mit dem Reader mithilfe von Radiowellen (RFID). Insbesondere kleinere Einkäufe, wie zum Beispiel Kaffee, Zeitung oder Sandwich sind so im Handumdrehen erledigt. Und für die Händler bleibt mehr Zeit für die Beratung.
Darüber hinaus steigt das Sicherheitsempfinden beim Verbraucher, da er die Karte während des gesamten Bezahlvorgangs in der Hand hält. Ein deutlicher Pluspunkt im Hinblick aufs Skimming. Beim Skimming werden mit Attrappen die Informationen vom Magnetstreifen der EC-Karte ausgelesen und auf andere Karten kopiert. Die oftmals schmerzhafte Folge: Betrüger heben im Ausland Geld vom Konto des Betroffenen ab.
Beim kontaktlosen Bezahlen kann der Magnetstreifen nicht mehr ausgelesen werden. Zudem haben sich die kontaktlosen Chips bisher als fälschungssicher erwiesen.
Der Handel und die Kreditinstitute legen bereits seit Jahresanfang mit der Ausgabe von kontaktlosen Geld- und Kreditkarten sowie entsprechenden Terminals die Grundlage für den Durchbruch im Land der Dichter und Denker. So sollen im Regelaustausch Schritt für Schritt alle 45 Millionen EC-Karten-Besitzer bei Sparkassen mit der kontaktlosen Technologie ausgestattet werden. Des Weiteren beabsichtigen viele Banken bis Mitte 2012 an ihre Kunden die kontaktlose Visa-Zahlungskarte (Visa payWave) auszugeben.
Das kontaktlose Bezahlen mit Karte ist jedoch erst der Anfang. Immer mehr Mobiltelefonhersteller rüsten ihre Geräte mit entsprechenden NFC-Lösungen aus.
Mehr Informationen zur kontaktlosen Kartentechnologie erhalten Sie ab Februar 2012 in der dann neuen Rubrik „RFID und Karte“.
Toller Blog, ich komme auf jeden fall oefter