Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Kartenprodukten wächst stetig. Aus der Sicht der Marketingverantwortlichen sollen diese – neben widerabbaubaren Verpackungen und auf FSC-Papier gedruckten Werbeprospekte – zum umweltfreundlichen Unternehmensimage beitragen. Damit liegen die kreativen Köpfe voll im Trend. Denn auch die Mehrheit der Einkäufer (66 Prozent) ist davon überzeugt, dass sich nachhaltiges Wirtschaften rechnet. Dies geht aus der gemeinsamen Studie „Nachhaltige Beschaffung – Next Level in Procurement Excellence“ von Roland Berger Strategy Consultants und dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik hervor.
Plastikkarten und Öko, geht das überhaupt? Ja. Zwar führten bisher nur wenige Kartenhersteller klimaneutrale Produktionsprozesse, wie zum Beispiel nach den Vorgaben der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände, ein. Doch es gibt sie. So zum Beispiel das Familienunternehmen PAV. Zwar werden die benötigten Folien auch hier nicht ganz ohne CO2 bedruckt, was jedoch an anderer Stelle ausgeglichen wird. Dies erfolgt insbesondere durch den Kauf von Emissionszertifikaten, deren Erlöse direkt in ein Umweltprojekt fließen, welches einen nicht unerheblichen Anteil zur Reduktion des Treibhausgases beiträgt.
Fazit: Daumen hoch. Die Produktionsprozesse beim Kartendruck können auch klimaneutral gestaltet werden.





