Klimaneutrale Plastikkarten als Aushängeschild

Klimaneutrale Produkte liegen im Trend.

Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Kartenprodukten wächst stetig. Aus der Sicht der Marketingverantwortlichen sollen diese – neben widerabbaubaren Verpackungen und auf FSC-Papier gedruckten Werbeprospekte – zum umweltfreundlichen Unternehmensimage beitragen. Damit liegen die kreativen Köpfe voll im Trend. Denn auch die Mehrheit der Einkäufer (66 Prozent) ist davon überzeugt, dass sich nachhaltiges Wirtschaften rechnet. Dies geht aus der gemeinsamen Studie „Nachhaltige Beschaffung – Next Level in Procurement Excellence“ von Roland Berger Strategy Consultants und dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik hervor.

Plastikkarten und Öko, geht das überhaupt? Ja. Zwar führten bisher nur wenige Kartenhersteller klimaneutrale Produktionsprozesse, wie zum Beispiel nach den Vorgaben der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände, ein. Doch es gibt sie. So zum Beispiel das Familienunternehmen PAV. Zwar werden die benötigten Folien auch hier nicht ganz ohne CO2 bedruckt, was jedoch an anderer Stelle ausgeglichen wird. Dies erfolgt insbesondere durch den Kauf von Emissionszertifikaten, deren Erlöse direkt in ein Umweltprojekt fließen, welches einen nicht unerheblichen Anteil zur Reduktion des Treibhausgases beiträgt.

Fazit: Daumen hoch. Die Produktionsprozesse beim Kartendruck können auch klimaneutral gestaltet werden.

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Umfrage: Wo erwerben Sie Geschenkkarten?

Heute stellen wir uns die Frage, wie sich unsere Leser beim Erwerb einer Geschenkkarte verhalten. Anlass hierfür liefert eine Meldung über gefälschte digitale Gutscheine auf Facebook. In dem sozialen Netzwerk werden den Usern seit einigen Tagen auf einer Werbeseite Gutscheinkarten von bekannten Elektronikhändlern im Wert von 50 Euro versprochen. Hierfür sollen diese unter anderem die Seite mit ihren Freunden teilen und auf Gefällt mir klicken.

Die betroffenen Unternehmen haben sich bereits deutlich von der Aktion distanziert und warnen vor Gutschein-Betrug. Das eigentliche Ziel der Betrüger sei es, möglichst viele Seitenbesucher anzulocken. Der Grund: Auf der Website ist Werbung geschaltet. Das spült Geld in die Kasse – auch wenn sich der User die virtuelle Firmenpräsenz nur ansieht. Auch die versprochenen Geschenkkarten sind dort nicht zu finden.

 Wo erwerben Sie Geschenkkarten? Favorisieren Sie den Gang zum Händler oder den digitalen Weg?

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Kontaktloses Bezahlen ebnet Weg für RFID-Kundenbindungssysteme

Vorkonfektionierte Geschenke mit RFID-Technologie sind Sympathieträger.

Das kontaktlose Bezahlen nimmt in Deutschland deutlich an Fahrt auf (Kartenlotse berichtete). Deshalb dürfte in absehbarer Zeit an den Kassen eine Vielzahl an kontaktlosen Readern stehen. Somit wäre die Hardware-Infrastruktur vorhanden, um auch RFID-basierten Kundenbindungssystemen den Weg zu bereiten.

Ein smartes Medium ist die RFID-basierte Geschenkkarte. Diese besitzt den Charme, dass sie innovative Marketing-Ideen erschließt. Als mögliche Anwendung ist ein vorgepacktes Geschenk vorstellbar, wie zum Beispiel eine Packung Pralinen oder ein Buch. Der Kunde kann das Präsent fertig vorkonfektioniert aus dem Regal nehmen und an der Kasse mit dem gewünschten Betrag aufladen lassen.

Insbesondere in Kaufhäusern mit großem Portfolio oder Supermärkten können vorgepackte Präsentkörbe in der Feinkostabteilung, die man mit einem Gutschein für ein Geschenk nach eigenem Gusto kombiniert, den Umsatz steigern. Zugleich sind solche RFID-Giftcards Sympathieträger und dürften der Akzeptanz von RFID-Karten einen weiteren Schub verleihen.

Darüber hinaus punkten sie mit technischen Vorteilen. Kontaktlose Karten kommen ohne den physischen Kontakt mit einem Kartenlesegerät (Reader) aus. Hierbei handelt es sich um Karten im Scheckkartenformat mit eingebautem Transponder. Dies ermöglicht die Verarbeitung und Speicherung von Daten sowie die kontaktlose Kommunikation mit dem Reader mithilfe von Radiowellen (RFID), ähnlich wie bei einem Funkgerät.

Das System bietet somit wenig Angriffsfläche für Verschmutzungen und Verschleiß.  Weiterer Komfort ergibt sich dadurch, dass bei geringeren Geldbeträgen keine PIN eingegeben werden muss. So werden die Warteschlangen an den Kassen deutlich reduziert.

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Der neue Personalausweis: Bilanz und Ausblick

Hoffnungsträger für die Verwaltungsmodernisierung: Der neue Personalausweis.

Mehr als ein Jahr (1. November 2010) ist es her als der erste neue Personalausweis über einen Behördentisch ging. Doch was ist aus ihm geworden? Welche Hoffnungen sind mit ihm verbunden und welche Angebote gibt es? Kartenlotse hat für Sie die wichtigsten Fakten zusammengefasst.

Bis heute sollen rund zehn Millionen neue Personalausweise ausgegeben worden sein. Bis 2020 wird die Zahl voraussichtlich auf 60 Millionen Nutzer steigen. Eine breite Zielgruppe, der bislang jedoch nur wenig geboten wird. So können Autofahrer ihren Punktestand in Flensburg abrufen und Eltern erhalten bei der Agentur für Arbeit Informationen zum Kindergeld. Zudem ermöglicht die Stadt Münster die Online-Bestellung von Kastasterauszügen.

Aufgrund der bis heute erzielten Erfolge bleibt das Ausweisdokument im Scheckkartenformat der Hoffnungsträger der Staatsbediensteten für die Verwaltungsmodernisierung. Bis 2013 planen mehr als 60 Prozent der Kommunal- und Landesverwaltungen in neue Angebote zu investieren. Das vorrangige Ziel der vorgesehenen Kartenanwendungen ist es, Kosten einzusparen und Herausforderungen im Zusammenhang mit dem demographischen Wandel zu lösen. Dies geht aus der Studie „Branchenkompass 2011 Public Services“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut hervor.

Während der neue Personalausweis international in Bezug auf elektronische Identitäten als datenschutzfreundlich und innovativ gilt, wird hierzulande weiter an der Sicherheit gezweifelt. Zu unrecht wie Kartenlotse meint: Zwar ist es Hackern des Chaos Computer Clubs anfänglich gelungen, die PIN anderer Nutzer mithilfe eines speziellen Virus auszuspähen. Dies gelang jedoch nur, weil bei den ersten Lesegeräten die PIN-Eingabe noch über die PC-Tastatur erfolgte. Dieses Problem wurde mittlerweile beseitigt.

Mit dem neuen Personalausweis sind auch Hoffnungen im Hinblick auf die mobile Nutzung verbunden. Diese beruht darauf, dass in den nächsten Jahren immer mehr Mobiltelefone mit NFC-Funktion in Umlauf gebracht werden. Zwar präsentierte das Fraunhofer Fokus gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern sowie der Bundesdruckerei 2011 eine erste Lösung, die Feldstärke des integrierten NFC-Senders war jedoch zu schwach, um eine dauerhafte Verbindung mit dem Ausweis zu gewährleisten.

Fazit: Es bleibt spannend!

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Kontaktlose Karte bringt Allgäu in Schwung

Skifahrer im Oberallgäu genießen freie Fahrt mit kontaktlosem Skipass.

Mit jährlich rund acht Millionen Übernachtungen zählt das Oberallgäu zu den beliebtesten Urlaubsregionen in Deutschland. Der große Gästeandrang erfordert einfache Meldeprozesse und den reibungslosen Zugang zu den Infrastruktureinrichtungen. Hierzu gehört vor allem die Einbindung der rund 130 touristischen Leistungsträger, Hotels, Pensionen und den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in das Gesamtnetzwerk.

Die komplexe organisatorische Herausforderung löste der Wirtschaftsraum Oberallgäu und Kleinwalsertal mit der Einführung der Allgäu-Walser-Card. Bei der Allgäu-Walser-Card handelt es sich um eine RFID-basierte Kartenlösung. Die Datenübertragung und -speicherung erfolgt somit kontaktlos. Die SmartCards sind in der Nutzung sehr flexibel.

Deshalb ist die Allgäu-Walser-Card auch keine reine Kur- und Gästekarte. Das RFID-Kartensystem beinhaltet ein intelligentes Abrechnungs- und Clearingsystem, das sowohl den touristischen Leistungsträgern als auch den Gemeinden erlaubt über die Karte eigene Pakete bzw. Pauschalen anzubieten und abrechnen zu lassen.

Jede Gemeinde entscheidet für sich, welche Leistungen sie auf der Karte abbilden möchte. So ermöglichen zum Beispiel die Gemeinden Bad Hindelang und Fischen ihren Gästen das kostenlose Parken. Hält der Urlauber die Allgäu-Walser-Card an die mit einem Aufkleber gekennzeichneten Automaten, wird das kostenlose Parkticket ausgegeben.

Neben der Einführung des elektronischen Meldewesens und der Speicherung der örtlichen Gästekartenvergünstigungen wird die Karte unter anderem auch im ÖPNV und als Skipass eingesetzt.

Fazit: Die Allgäu-Walser-Card bietet einen echten Mehrwert für Gäste und touristische Leistungsträger.

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Energiewirtschaft: Schwindendes Interesse an Ökostrom rückt Kundenbindung wieder in den Fokus

Stromkunden achten wieder mehr auf den Preis.

Das große Interesse privater Kunden für Ökostrom als Reaktion auf die Atomkatastrophe in Japan ist weitestgehend vorbei. Laut Google Trends sind entsprechende Suchanfragen stark zurückgegangen und erreichen fast das Niveau vor Fukushima. Angesichts steigender Strompreise werden Wechselwillige 2012 daher wieder auf die Kosten und weniger auf die Herkunft des Stroms achten. Doch auch der Service und die damit verbundene Kundenzufriedenheit spielen eine wichtige Rolle. Denn bereits kleine Unzufriedenheiten des Kunden führen oftmals zum Anbieterwechsel, was die Stromanbieter dieses Jahr wieder verstärkt vor Herausforderungen bei der Kundenbindung stellen dürfte.

Ein guter Lösungsansatz um sich vom Wettbewerb zu unterscheiden, sind angenehm und überraschende, über das Normalmaß hinausgehende Serviceleistungen und Belohnungen für die Kundentreue, wie zum Beispiel Rabatte beim örtlichen Friseur oder Bäcker. Die Einbindung der Geschäftkunden als Kooperationspartner bietet auch diesen einen Mehrwert und bindet sie stärker an das Unternehmen.

Viele Energieversorger setzen hierbei auf einfache Couponing-Lösungen, wie das Gutscheinbuch. Diese eignen sich jedoch nur bedingt. Der Grund dafür ist die oftmals fehlende Akzeptanz und Wertschätzung. Zudem müsste es permanenter Begleiter sein, um in den vollständigen Rabatt-Genuss zu kommen. Die häufige Reaktion: Der Kunde schickt das Heft zurück und verlangt stattdessen einen Rabatt in selber Höhe auf seine Jahresabschlussrechnung. Die Ablehnung des Energieversorgers hierauf führt dann zu einer Verärgerung des Kunden, im schlimmsten Fall zur Kündigung.

Die Städtischen Werke Magdeburg zeigen, wie ein Kundenbindungsprogramm in Form einer Kundenkarte (SWM-Card) erfolgreich realisiert werden kann. So werden Kunden zum Beispiel gezielt für exklusive Events eingeladen oder kulturelle Veranstaltungen, wie Konzerte oder Theateraufführungen organisiert. Beim Besuch wird die „Kulturkarte“ gescannt und ein Vorzugspreis gewährt. Auf die Kultur-Termine wird in einem Print-Newsletter, wie zum Beispiel in Form eines Selfmailers, aufmerksam gemacht. Das Mailing enthält hierzu ergänzend Coupons, welche die Kunden bei den Kooperationspartnern einlösen können.

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Apothekenkarten: Mehr als ein Belegsammelservice

Verbraucher, die sich im Jahr 2011 rezeptfreie Arzneimittel aus der Apotheke geholt haben, können ihre Quittungen für das Finanzamt sammeln, um Steuern zu sparen. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) aufmerksam. Wer die Kosten für privat bezahlte Medikamente in der Einkommensteuererklärung als „Außergewöhnliche Belastungen“ geltend machen will, muss jedoch eine medizinische Notwendigkeit für das Verwenden der Präparate nachweisen.

Viele Apotheken unterstützen die Verbraucher bereits beim nachträglichen Sammeln von Quittungen und Belegen mit Hilfe einer Kundenkarte. Doch Apothekenkarten können noch viel mehr. Neben klassischen Rabattaktionen ist es auf Kundenwunsch möglich, die Medikation auf einem speziellen Chip zu speichern. Die gewonnen Informationen ermöglichen es der Apotheke die Kunden noch intensiver zu beraten und so stärker an sich zu binden.

Bei allen Vorteilen ist jedoch einiges zu beachten. So sollte der Kunde vor Aushändigung der Karte eine Datenschutzerklärung unterschreiben, da sowohl die Speicherung von persönlichen Informationen als auch der Medikationsdaten zustimmungspflichtig ist. Die Angabe der Daten muss laut Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) vom Kunden zudem aus freien Stücken erfolgen. Deshalb sollte auf dem Antragsformular auch an ein Einwilligungsfeld zum Ankreuzen gedacht werden.

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